Guardian ist ein neues primitives Element im DeFi-Kreditwesen. Kein Reservefonds, der untätig bleibt. Kein Versprechen auf Deckung. Ein On-Chain-Risikomarkt mit expliziter Preisgestaltung auf beiden Seiten.
So funktioniert es. Einzahler, die ≥15% ihres Einzahlungswerts in dLP sperren, werden für automatische Abhilfemaßnahmen berechtigt. Wenn ein qualifizierter Exploit auftritt, verteilt der Guardian Fund proportional; vorab genehmigt, deterministisch, keine manuelle Intervention erforderlich.
Der Fonds selbst ist nicht untätig. Die Einzahlung in den Guardian Fund mintet gLP, ein renditetragendes Token, das aus den Protokoll-Einnahmen + nativer Rendite auf Reservevermögen verdient. Unter normalen Bedingungen: gLP-Inhaber verdienen. Wenn eine Sanierung ausgelöst wird: gLP-Inhaber tragen Verluste anteilig, um berechtigte Nutzer zu decken. gLP ist aktiv.
Das ist kein Sicherheitsmodul. Das ist ein Risikomarkt mit expliziter Preisgestaltung. — Risikoleister (gLP-Inhaber) werden für das Tragen von Risiken entschädigt — Nutzer, die Schutz suchen, binden Kapital durch dLP-Sperrung — Beide Seiten dieses Handels sind sichtbar und on-chain Die Anreize sind in beide Richtungen ausgerichtet.
Die Abdeckung ist durch die Fondsgröße begrenzt. Wenn der Fonds nicht vollständig abdecken kann, erhalten die Nutzer eine proportionale Verteilung. Diese Einschränkung ist jederzeit on-chain sichtbar; kein Versprechen, ein prüfbarer Parameter. Eine begrenzte Abwärtsbewegung ist immer noch besser als eine undefinierte Abwärtsbewegung.
Allocatoren fürchten kein Risiko. Sie fürchten, nicht zu wissen, wie mit Risiko umgegangen wird. Guardian bewertet es stattdessen.
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