Letztes Wochenende wurde Maggie Gyllenhaals ‚The Bride!‘ der erste von Warner Bros. veröffentlichte Film seit ‚The Alto Knights‘, der tatsächlich gefloppt ist. Und das tat er spektakulär, mit einem schockierenden Einspielergebnis von 7,2 Millionen Dollar in den USA bei einem gemeldeten Budget von 90 Millionen Dollar. Das Gerede über diesen Film ist *schrecklich.* Aber was verstanden werden muss, ist, dass ‚The Bride!‘ schrecklich zu sein und ‚The Bride!‘ sehenswert zu sein, tatsächlich nicht gegenseitig ausschließend sind. „Tatsächlich ist ‚The Bride!‘ ein so tonal vielfältiges Schlaraffenland, dass er im Kino gesehen werden muss. Vielleicht mehr als einmal“, schreibt Jason P. Frank. ‚The Bride!‘ ist eine feministische Neuinterpretation der Geschichte von „Frankensteins Braut“, in der der Geist von Mary Shelley (Jessie Buckley), wütend darüber, dass sie ‚Frankenstein‘ über einen Mann schreiben musste, gegeben der viktorianischen Ära, in der sie lebte, den Körper eines Mädchens in den 1930er Jahren (ebenfalls gespielt von Buckley) besetzt, sie tötet und dann um die Kontrolle über ihren Körper kämpft, als sie von Frankensteins Monster (Christian Bale) und einer weiblichen verrückten Wissenschaftlerin (Annette Bening) wiedererweckt wird. „Kein zwei Charaktere im Film scheinen die gleiche Welt zu bewohnen“, schreibt Frank. „Und doch ist die schiere Überzeugung von ‚The Bride!‘ absolut fesselnd. Nichts in diesem Film wird halbherzig gemacht, und niemand ist etwas anderes als völlig entschlossen, jegliches Gefühl von Stolz im Dienste einer unsinnigen Geschichte zu begraben. Es ist, mit anderen Worten, ein Film einer aussterbenden Art: naive Camp.“ Frank erklärt, warum ‚The Bride!‘ den Blick wert ist: