Ich flog mit Southwest von Dallas nach New York. Drei Reihen vor mir saß ein junger Soldat in Uniform. Er sah kaum 18 aus. Er starrte geradeaus und hielt sich an den Armlehnen fest. Er sah nervös aus. Als der Getränkewagen vorbeikam, fragte die Flugbegleiterin ihn, was er wollte. 'Coke, bitte', sagte er. 'Auf dem Weg nach Hause?' fragte sie freundlich. 'Nein, Ma'am', sagte er. 'Einsatz. Das erste Mal.' Die ganze Reihe wurde still. Die Flugbegleiterin sagte kein Wort. Sie reichte ihm seine Coke. Dann ging sie zum PA-System. 'Meine Damen und Herren, wir haben heute einen ganz besonderen Gast in Reihe 8. Private Miller ist zum ersten Mal im Einsatz, um unserem Land zu dienen. Da ich ihm kein Getränk kaufen kann, möchte ich um einen Gefallen bitten. Wenn Sie ihm eine ermutigende Nachricht schreiben möchten, geben Sie sie bitte weiter.' Ich schnappte mir eine Serviette. Ich schrieb: 'Du schaffst das. Bleib sicher. - Ein Vater aus Reihe 12.' Ich sah zu, wie Servietten den Gang hinaufgereicht wurden. Servietten, Quittungen, Seiten aus Büchern. Als wir landeten, hatte der Soldat einen Stapel Papier auf seinem Tablett, der drei Zoll hoch war. Er stand auf, um seine Tasche zu holen, und wischte sich die Augen. Er packte jeden einzelnen Papierfetzen sorgfältig in seinen Rucksack. 'Danke', sagte er zur Flugbegleiterin. 'Nein', sagte sie. 'Danke.' Wir alle verließen das Flugzeug ein wenig ruhiger, erinnert daran, dass Freiheit nur ein Wort ist, bis man das Kind trifft, das sie verteidigt. Credit: Margie Lee