Der #Euro preist derzeit 2 (25 Basispunkte) Zinserhöhungen bis Juli 2026 und 2,8 Zinserhöhungen bis zum Ende des Jahres ein. Es tut mir leid, aber die Leute bei der #EZB sind zu sehr mit akademischen Lehrbüchern beschäftigt und nicht genug mit der wirtschaftlichen Realität. Wie ich bereits gesagt habe, ist der aktuelle Anstieg der Inflation, der durch steigende Energie- und Frachtkosten aufgrund des eskalierenden Iran-Konflikts verursacht wird, ein klassischer Angebotsschock, nicht eine Überhitzung der Nachfrage. Dies wirkt wie eine Steuererhöhung: Höhere Inputkosten drücken das reale verfügbare Einkommen der Haushalte, dämpfen die Ausgaben und belasten das Wachstum. Sekundäre Effekte (z. B. Lohnpressuren durch steigende Lebenshaltungskosten für Lebensmittel/Energie) können auftreten, aber die Wurzel liegt in externen Angebotsstörungen, nicht in übermäßiger inländischer Nachfrage. Die aktuelle Episode rechtfertigt keine Zinserhöhungen; wenn überhaupt, spricht die Wachstumsbelastung durch reduzierte reale Einkommen für eine Lockerung, um die Nachfrage zu unterstützen und eine tiefere Verlangsamung zu verhindern. Nicht jede Inflation erfordert die gleiche Reaktion. #Inflation #Geldpolitik #Wirtschaft #Ölschock #Iran #IranKrieg #Öl #Energie #LNG #Katar #Energie